Laufzeitverlängerung Für Kernkraftwerke Und Strompreissenkung Für Energieintesive Betriebe

Nach dem Wahlsieg von schwarz-gelb, befindet sich die Atomindustrie in erwartungsvoller Spannung. Während eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger längere Laufzeiten für Kernkraftwerke ablehnt, erwartet die Atombranche von der neuen Schwaz-Gelben Bundesregierung, die Laufzeiten für deutsche Kernkraftwerke zu verlängern. Um der künftigen Regierung diese Entscheidung zu erleichtern, signalisiert die Atombranche bereitschaft, ihre Zusatzgewinne aus der Laufzeitverlängerung der Atommeilen zu teilen, und einen Teil davon in die erneuerbare Energien zu stecken.

Gerade Energieintensiven Unternehmen in der Stahlindustrie und Maschinenbau, erwarten von der Energiepolitik der neuen Bundesregierung, dafür Sorge zu tragen, dass die Preise für den Stromverbrauch der Industrie gesenkt wird, auch dann, wenn es über eine Verlängerung der Laufzeiten bzw. über den Ausstieg aus dem Atomausstieg gehen würde. Die Energieintnsive Unternehmen klagen über hohe Strompreise in deutschland und verweisen auf Industrie-Stromtarife in Frankreich, die bis zu 40 Prozent günstiger seien. Infolge der hohen Energie- und Strompreise in Deutschland, befürchten sogar einige Experten eine Produktionsverlagerung von Energie- und Stromintensiven Betrieben ins Ausland.

Unterdessen bereitet sich die Anti-Atom-Bewegung auf Proteste vor, sollte die künftige Bundesregierung tatsächlich eine Laufzeitverlängerng der Kernkraftwerke beschliessen. Auch in der kommenden Legislaturperiode werden die Fragen der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke und die Strom- und Energiepreise zu den zentralen Themenfelder Energiepolitik in Deutschland gehören, die zu beackern gelten.